
Nach dem zwanzigsten Durchhören der neuen Muse-Platte will ich als gestandener Nicht-Muse-Yakkyakk-Fanboy meine Meinung dazu abgeben. Ist nett. Eine interessante Mischung aus Klassik, dem üblichen Elektro-Pop-Rock-Sound mit queenesquen Momenten. Bellamy ist wie üblich in bester Jauler-Laune – damit will ich nicht sagen, dass ich das doof finde. Ganz im Gegenteil. Bellamy gehört rein von seinen gesanglichen Qualitäten zu Muse wie Gahan zu Depeche Mode oder Hewson zu U2. Diese Stimmen machen die Musik einzigartig und egal wo ich stehe – ob auf dem Nürnberger Volksfest oder auf dem Empire State Building – ich erkenne sie sofort.
Obgleich mir das „Gejaule“ in „I belong to you“ schon zu sehr trieft vor scheinbar selbstironischem Herzschmerz. Nee, darauf kann ich verzichten. Dafür ist die „Exogenesis“-Trilogie sehr gelungen. Die klassisch ruhigen Momente werden angereichert durch schnellere Pop-Einlagen, und Matthew fügt dem Ganzen vorhersehbare, aber hübsche Töne hinzu. Schön. Da sei übrigens auch „United States of Eurasia“ genannt. Was mir allerdings fehlt sind solche spontanen „Gott ich liebe diesen Song“-Momente. Dazu zählten für mich bisher Kracher wie „Stockholm Syndrome“, „Time is running out“ und „Map of the Problematique“. Sollte ich einen unverzichtbaren Klassiker vergessen haben, so verzeiht – ich kenne nur drei Muse-Alben. Aber ich denke, „Resistance“ hat gutes Knaller-Potenzial. Zumindest freue ich mich, wenn ich es höre.
PS: Lalala la la lala
1 Kommentare:
das album hab ich mir auch vor ostern irgendwann gekauft. ich finds toll :) vor allem undisclosed desires oder mk ultra oder halt the resistance und uprising :)
xoxo sophiie-e
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